Pressemitteilungen

HNA vom 06.01.2012:

Sturmtief Andrea sorgt für Überschwemmungen im Uslarer Land

Uslar. Es war schon ein wenig unheimlich. Zuerst zuckten Blitze am Morgenhimmel, grollte der Donner, und dann kam das Wasser. Das Sturmtief Andrea sorgte am Donnerstagvormittag für mehrere Überschwemmungen im Uslarer Land.

Soforthilfe: Mitarbeiter des Uslarer Bauhofes öffneten den verstopften Graben an der Lindenstraße in Schönhagen, der für die Überschwemmung an der Unterdorfstraße sorgte.

Nach dem Gewitter mit Hagel folgte heftiger Regen. Der ließ die Wasserstände überall steigen. Die Feuerwehren aus Uslar, Vahle und Schönhagen hatten gleich neun Einsatzstellen abzuarbeiten und schafften das in zwei Stunden, berichtete Stadtbrandmeister Jörg Jacob. In Vahle überraschten die Fluten die Eigentümer eines Hauses am Ortsrand an der Straße Stadtgärten. Das Wasser bahnte sich seinen Weg vom angrenzenden Feld über das Grundstück durch die Fenster in den Keller. Die Feuerwehr setzte einen Wassersauger und eine Tauchpumpe ein. Außerdem legten die Einsatzkräfte 60 Sandsäcke zum Schutz des Hauses im Garten aus. Der Bauhof der Stadt Uslar karrte die Säcke heran. In Uslar erwischte es mal wieder den Georgshof: Der Mühlengraben, der oberhalb des Reiterhofes entlangführt, lief über. Das Wasser floss in die Gebäudes des Hofes. Die Feuerwehr setzte eine Tauchpumpe ein und sicherte die Gebäude mit Sandsäcken, damit nicht noch mehr Wasser hineinlief. Die Feuerwehr reinigte außerdem die Einläufe des Mühlengrabens und überprüfte die Wehranlage in Eschershausen. Dort passte sie Stau-Bretter an.

Mehrere Einsatzstellen

In Schönhagen gab es gleich mehrere Einsatzstellen. In einem Haus an der Unterdorfstraße stand der Keller voll Wasser. Die Feuerwehr pumpte es heraus. An der Lindenstraße musste sie einen auf die Fahrbahn gefallenen Baum beseitigen und stoppte die Überflutung eines Weges unterhalb des Campingplatzes und der Haarlandstraße. An der Lindenstraße in Schönhagen führte der Graben das Wasser nicht richtig ab. Grund waren offensichtlich mangelnde Unterhaltung und zu kleine Durchlässe. Das führte dazu, dass das Wasser über die Straße und die Wiesen bis hinunter zum Dorf und von hinten in das Haus an der Unterdorfstraße lief. Mitarbeiter des Uslarer Bauhofes setzten eine Baggerschaufel ein und sorgten dafür, dass das Wasser in dem Graben ablaufen konnte.

 

Kreisfeuerwehrverband vom 18.11.2011:

Uslar - Vahle, Fr 18. November 2011 - .
Am 18.11.2011 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Vahle im Dorfgemeinschaftshaus statt. Ortsbrandmeister Jens Dreier eröffnete vor 25 Kameradinnen und Kameraden um 20:15 Uhr die Versammlung.
Nach der Begrüßung sowie der Ehrung der Verstorbenen folgte der Jahresbericht 2011 des Ortsbrandmeisters.
Dreier berichtete, dass das Jahr 2011 das ruhigste Jahr seit sehr langer Zeit gewesen sei.
Bis zum heutigen Tag musste lediglich ein Einsatzbericht über die Brandwache am Osterfeuer geschrieben werden.
Der Ortsbrandmeister gab eine Übersicht der Aktivitäten im vergangenen Jahr :
Der von der Feuerwehr organisierte Gemeinschaftsball in Eschershausen war mit über 90 Personen sehr gut besucht.
Wie alle anderen Ortswehren nahm auch die Vahler Wehr an der Demonstration zum Erhalt des Uslarer Krankenhauses teil.
Am 18.03. nahm der Kamerad Dreier an der Abschnittsversammlung in Bodenfelde teil, wo er zum Brandmeister ernannt wurde.
Auf der Stadtkommandositzung am 25.03.2011 wurde der Kamerad Fabian Niedermeyer zum Stadt-Funkwart gewählt.
Am Samstag den 09.04. wurde die Ortsfeuerwehr Vahle per Melder und Sirene alarmiert.
Mit weiteren Ortswehren wurde eine Alarmübung am Henneckenberg bei der Familie Homes durchgeführt. Da sich das Gebäude am Waldrand befand, musste eine mehrere hundert Meter lange Förderstrecke von Vahle aus bis zum Übungsobjekt gelegt werden.
Am 30.8. wurde auf dem Hof von Fischers einen Einsatzübung mit unbekannten, gefährlichen Stoffen durchgeführt. Unter anderem waren 2 Trupps unter Pressluftatmern eingesetzt.
Im September nahm die Ortswehr an einer Übung der Löschzuges 5 in Bollensen teil.
Im Jahr 2011 wurde in Vahle 27 Dienste durchgeführt ( 16 praktisch, 11 theoretisch ). Außerdem 5 Kommandositzungen und 2 Festausschusssitzungen. Weiterhin teilte der Ortsbrandmeister den Termin für die Feier für das 60-Jährige bestehen der Ortswehr Vahle mit. Am 23.+24. Juni 2012 soll es ein Fest in Sauermann´s Scheune
im Einbecker Weg geben. Genaue Details würden noch nicht feststehen, am Samstag Abend soll aber auf jeden Fall ein Kommers stattfinden, so Dreier weiter.
Danach mussten Kassen- u. Gerätewart neu gewählt werden.
Der Kamerad Mark Baller wurde einstimmig als Kassenwart wiedergewählt.
Da der Kamerad Fabian Niedermeyer aus persönlichen Gründen nicht wieder als Gerätewart zur Verfügung stand, musste ein neuer gewählt
werden. Da sich trotz mehrerer Vorschläge aber niemand fand, der diesen Posten übernehmen wollte, erklärte sich Marcel Sauermann bereit, dieses erstmal kommissarisch bis zur nächsten Hauptversammlung zu übernehmen.
Grußworte an die Vahle Wehr gab es von Bürgermeister Klaus Horstmann.
Er bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz.
Der Stadtbrandmeister Jörg Jacob sowie dessen Stellvertreter konnten an diesem Abend wegen der Truppmann-Prüfung leider nicht teilnehmen.
An diesem Abend wurden Lukas Siedel und Marcel Sauermann zu Feuerwehrmännern ernannt.
Außerdem übergab Dreier ein Präsent an den Kameraden Gerhard Kerl der mit Vollendung des 62. Lebensjahres aus dem aktiven Dienst ausscheidet.
Ein weiteres Präsent gab es für den ehemaligen Gerätewart Fabian Niedermeyer für 6 Jahre zuverlässige Dienste.
Um 21:30 Uhr schloss der Ortsbrandmeister den offiziellen Teil der Versammlung, und wünschte allen einen geselligen Abend bei dem anschließenden Essen.


 

Bild von links: Lukas Siedel, Fabian Niedermeyer, Marcel Sauermann, Jens Dreier, Gerhard Kerl.

 

 

HNA vom 09.04.2011:

Übung der Feuerwehren mit Sirenenalarm: Leitung über 1400 Meter

Vahle. Sirenenalarm am Samstag um 13.20 Uhr im Uslarer Land: Grund war aber kein Ernstfall, sondern eine Übung in Vahle.

 

Die Feuerwehren hatten dabei eine große Aufgabe zu bewältigen: Eine Schlauchleitung von Vahle hoch zur alten Försterei zu legen. Das sind 1400 Meter Entfernung und 42 Meter Höhenunterschied.

Die Uslarer Feuerwehren schafften das und legten darüber hinaus oben auch noch einen Pufferspeicher mit mehreren Tausend Litern Wasser für den Reservefall an.

Weitere Informationen folgen. (fsd)

© FFW Vahle 2012